Null-Fehler-Management in der Praxis
Unerwünschte Ereignisse wirksam untersuchen, statt Symptome zu verwalten
Ich befähige Unternehmen, Arbeitsunfälle, Kundenreklamationen und Never Events in Industrie und Klinik so zu untersuchen,
dass daraus wirksame Maßnahmen entstehen.
Maßnahmen, die dazu beitragen, ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern.
Strukturierte Ereignis- und Fehlerursachenanalyse mit digitaler Unterstützung inklusive.
Methodenübergreifend einsetzbar, auch mit bestehenden Formaten wie dem 8D-Rebort, der A3-Problemlösung oder dem London Protokoll.
Live-Online. Kleingruppe bis 10 Teilnehmer. Training plus Umsetzungsbegleitung an realen Ereignissen aus der Praxis der Teilnehmer.
Warum klassische Ursachenanalysen bei unerwünschten Ereignissen scheitern
Formell korrekt. Methodisch vertraut. Und trotzdem wirkungslos.
Nach Arbeitsunfällen, Reklamationen oder Never Events wird in vielen Unternehmen analysiert.
Ursachen werden gesammelt. Maßnahmen beschlossen.
Und doch passieren ähnliche Vorfälle immer wieder.
Typisch ist:
-
Die Analyse bleibt an der Oberfläche.
-
Kausale Zusammenhänge werden nicht sauber geprüft.
-
Am Ende steht oft die Erklärung „Mitarbeiterfehler“.
Die Maßnahmen sind bekannt:
-
Unterweisungen
-
zusätzliche Regeln
-
Appelle an Aufmerksamkeit
Die Bedingungen, unter denen gearbeitet wurde, bleiben unverändert.
Klassische Werkzeuge wie Ishikawa-Diagramm oder 5-Why liefern bei einzelnen, komplexen Ereignissen oft schnelle Antworten.
Aber keine belastbaren Erklärungen.
Was ein professionelles Null-Fehler-Management-Programm in der Praxis anders macht
Der Fokus liegt nicht auf dem Mitarbeiterfehler.
Sondern auf den Bedingungen, die ihn begünstigt haben.
Null-Fehler-Management bedeutet, unerwünschte Ereignisse so zu untersuchen,
dass die systemischen Faktoren sichtbar werden, unter denen Menschen gearbeitet und entschieden haben.
Der Unterschied zu herkömmlichen Untersuchungskonzepten liegt im Vorgehen:
-
Mitarbeiterfehler werden nicht als Ursache betrachtet, sondern als Ausgangspunkt der Analyse
-
Untersucht werden Organisation, Prozesse, Arbeitsbedingungen und Entscheidungswege
-
Ursache-Wirkungs-Beziehungen werden nachvollziehbar hergeleitet, nicht nur plausibel erklärt
Maßnahmen setzen dort an, wo Arbeit tatsächlich stattfindet.
Nicht am Verhalten einzelner Mitarbeiter.
So wird aus der Untersuchung eines einzelnen Ereignisses ein wirksamer Hebel für Sicherheit, Qualität, Kosten und Zusammenarbeit.
Wie das Befähigungsprogramm aufgebaut ist
Nicht als Schulung.
Sondern als Weiterentwicklung des aktuellen Problemlösungsprozesses.
Das Befähigungsprogramm ist bewusst so aufgebaut, dass die Teilnehmer Ereignis- und Fehlerursachenanalysen nicht nur verstehen, sondern im bestehenden Arbeitskontext sicher anwenden können.
Der Aufbau folgt einer klaren Logik:
-
Training
Vermittlung der notwendigen Denkweise, Prinzipien und Analyse-Logik für die Untersuchung unerwünschter Ereignisse. -
Anwendung an realen Ereignissen
Die Teilnehmer arbeiten mit eigenen Fällen aus ihrem Unternehmen.
Keine Beispiele aus dem Lehrbuch, sondern reale Situationen. -
Umsetzungsbegleitung
Die Analyse wird begleitet, reflektiert und nachgeschärft.
Damit keine falschen Schlussfolgerungen und keine wirkungslosen Maßnahmen entstehen.
So wird der bestehende Problemlösungsprozess gezielt weiterentwickelt –
hin zu belastbaren Ursachenanalysen und wirksamen Maßnahmen.
Das Ziel ist nicht zusätzliches Wissen.
Das Ziel ist verlässliche Anwendung in der Praxis.
Digitale Unterstützung für Ereignis- und Fehlerursachenanalysen
Ein fester Bestandteil des Programms. Kein Zusatz.
Alle Teilnehmer arbeiten mit einer strukturierten digitalen Arbeitsumgebung für die Untersuchung unerwünschter Ereignisse.
Dazu gehören:
-
eine praxiserprobte Excel-Arbeitsmappe zur Durchführung von Ereignis- und Fehlerursachenanalysen
-
eine KI-gestützte Unterstützung, die als roter Faden durch den Analyseprozess führt
Die digitale Unterstützung unterstützt insbesondere bei:
-
der präzisen Formulierung der Problembeschreibung
-
der Überprüfung von Plausibilität und Vollständigkeit der Ursachenanalyse
-
der Entwicklung wirksamer Verbesserungsmaßnahmen
Wichtig:
Die digitale Unterstützung ist methodenübergreifend einsetzbar.
Formate wie 8D-Report, A3-Problemlösung oder London-Protokoll werden nicht ersetzt, sondern gezielt weiterentwickelt.
Alle Arbeitsmittel stehen den Teilnehmern dauerhaft zur Verfügung – auch nach dem Training.
Für wen dieses Programm geeignet ist – und für wen nicht
Dieses Programm ist nicht für jeden.
Es setzt die Bereitschaft voraus, Ursachen jenseits des Mitarbeiterfehlers zu suchen.
Dieses Programm richtet sich auch an Organisationen, die bereits in Verhaltensänderung investiert haben
und erkannt haben, dass ohne geeignete Methoden und Routinen für Ursachenanalysen nachhaltige Verbesserungen ausbleiben.
Geeignet ist das Programm für:
-
Führungskräfte und Prozessverantwortliche, die nach einem Ereignis entscheiden müssen, wie untersucht wird
-
Fachexperten aus Arbeitssicherheit, Qualitätsmanagement, Technik oder Organisation, die Ereignisse mit relevanten Folgen untersuchen
-
Organisationen, die bestehende Problemlösungsprozesse wie 8D, A3 oder London-Protokoll wirksamer machen wollen
Nicht geeignet ist das Programm für:
-
Organisationen, die lediglich formale Reports für Audits oder Gremien erstellen möchten
-
Untersuchungen, bei denen das Ergebnis bereits feststeht
-
Ansätze, die bei komplexen Ereignissen ausschließlich auf Ishikawa-Diagramm oder 5-Why setzen
Klassische Werkzeuge wie Ishikawa oder 5-Why liefern bei einzelnen, komplexen Ereignissen oft schnelle Erklärungen.
Für belastbare Ursachenanalysen und wirksame Maßnahmen reichen sie jedoch nicht aus.
Dieses Programm ist für alle, die bereit sind, genauer hinzusehen –
auch dort, wo es unbequem wird.
Wie wird daraus wirksames Fehlermanagement?
Damit Ursachenanalysen und Prävention im Alltag tragen
Dieses Programm besteht aus zwei Komponenten:
Training
Hier geht es darum zu lernen, anders auf unerwünschte Ereignisse zu schauen:
-
nicht beim Mitarbeiterfehler stehen zu bleiben,
-
die wahren Ursachen zu ermitteln, die einen Fehler begünstigt haben,
-
um mit diesem Wissen dann wirksame und nachhaltige Verbesserungsmaßnahmen zu entwickeln
Umsetzungsbegleitung
Nach dem Training bleiben die Teilnehmer nicht allein.
Sie arbeiten an realen Ereignissen aus ihrem eigenen Umfeld.
Die Analysen werden begleitet und nachgeschärft.
Wir entwickeln Ihr Fehlermanagement weiter, damit Sie die Bedingungen ändern können, unter denen Menschen arbeiten, um Fehler weniger wahrscheinlich zu machen, leichter zu entdecken und leichter zu korrigieren.
Warum Training allein nicht reicht
Wirksames Fehlermanagement scheitert selten am fehlenden Willen.
Es scheitert im Alltag, unter Zeitdruck und Unsicherheit.
Erst die Kombination aus Training und Umsetzungsbegleitung sorgt dafür,
dass Analysen, Entscheidungen und Präventionsmaßnahmen auch dann tragen,
wenn es schnell gehen muss.
So wird aus Wissen Handwerk.
Wie kommen Sie aus jetzt der Sackgasse „Hauptursache Mitarbeiterfehler“ heraus?
Wenn Ihre Untersuchungen immer wieder hier enden,
liegt das nicht am Willen Ihrer Führungskräfte oder Fachexperten.
Es fehlt das Handwerk, um die Bedingungen sichtbar zu machen,
die Mitarbeiterfehler begünstigen.
Die Folge:
- Oberflächliche Analysen.
- Maßnahmen ohne Wirkung.
Und der nächste Vorfall ist nur eine Frage der Zeit.
Im Erstgespräch klären wir, ob und wie Sie diese Sackgasse verlassen können.
Häufig gestellte Fragen – FAQ
Die Teilnehmer lernen, wie sie:
-
Ereignisse strukturiert rekonstruieren, statt vorschnell zu bewerten
-
zwischen plausiblen Erklärungen und belastbaren Ursachen unterscheiden
-
erkennen, welche Bedingungen Mitarbeiterfehler begünstigt haben
-
Ursachen logisch herleiten, statt sie nur zu vermuten
-
Maßnahmen entwickeln, die an den Arbeitsbedingungen ansetzen, nicht am Verhalten
Im Alltag ändert sich danach:
-
Ursachenanalysen bleiben nicht mehr an der Oberfläche
-
Diskussionen werden sachlicher und nachvollziehbarer
-
Maßnahmen greifen häufiger und nachhaltiger
-
Wiederholereignisse nehmen ab
-
der persönliche Druck auf Führungskräfte sinkt, weil Entscheidungen begründbar sind
Kurz gesagt:
Weniger Aktionismus.
Mehr Klarheit.
Und ein Fehlermanagement, das im Alltag funktioniert.
Klassische Ursachenanalysen enden bei einzelnen Ereignissen häufig dort,
wo menschliches Verhalten sichtbar wird.
Dieses Training setzt genau an diesem Punkt an.
Nicht mit Bewertungen, sondern mit einer strukturierten Rekonstruktion dessen,
was tatsächlich passiert ist.
Im Mittelpunkt steht nicht die Frage
„Wer hat etwas falsch gemacht?“,
sondern
„Unter welchen Bedingungen wurde so gehandelt?“
Untersucht werden unter anderem:
-
Arbeitsbedingungen
-
verfügbare Informationen
-
Abläufe und Schnittstellen
-
Entscheidungs- und Zeitdruck
So entstehen Ursachen, die nachvollziehbar erklärbar sind
und Maßnahmen, die an den begünstigenden Bedingungen ansetzen –
nicht am Verhalten einzelner Mitarbeiter.
Nein.
Bestehende Prozesse und etablierte Methoden wie der 8D-Report, die A3-Problemlösung, CAPA, PDCA oder das London Protokoll bleiben bestehen.
Das Training ersetzt keine vorhandenen Abläufe.
Es setzt dort an, wo klassische Problemlösungsprozesse bei einzelnen Ereignissen mit menschlichem Verhalten an ihre Grenzen stoßen.
Das Programm ergänzt bestehende Strukturen genau an dieser Stelle:
bei der nachvollziehbaren Untersuchung konkreter Vorfälle und der Ableitung belastbarer Schlussfolgerungen.
Ziel ist nicht ein neues System, sondern bessere Analysen innerhalb der bestehenden Prozesse – dort, wo Ereignisse bisher mit „Mitarbeiterfehler“ enden.
Sinnvoll ist das Training, wenn:
-
Ursachenanalysen immer wieder beim Mitarbeiterfehler enden
-
ähnliche Vorfälle trotz Maßnahmen erneut auftreten
-
vorhandene Methoden wie 8D, A3 oder London Protokoll nicht weiterhelfen
-
wirklich verstanden werden soll, warum etwas passiert ist
Nicht sinnvoll ist das Training, wenn:
-
nur ein Report für Kunde, Audit oder Gremium gebraucht wird
-
das Ergebnis der Untersuchung im Grunde schon feststeht
-
Ursachenanalysen vor allem dazu dienen, Entscheidungen zu rechtfertigen
Dieses Training ist für Organisationen,
die aus Ereignissen lernen wollen –
nicht für diejenigen, die sie nur dokumentieren.

SigmaConsult Unternehmensberatung
Peter Cartus
Am Scheibchen 17
66620 Nonnweiler
Tel: 0176 47804074
E-Mail: info@peter-cartus.de
Ihr nächster Schritt
Sie möchten verstehen, warum Ereignisse immer wieder auftreten
und wie Sie belastbare Ursachen ermitteln,
statt beim Mitarbeiterfehler stehenzubleiben?
