Klassische Methoden wie 8D oder 5-Why suchen oft nach einer einzelnen Hauptursache und enden damit, sobald eine „plausible“ Antwort gefunden ist. Die Ereignis- und Fehlerursachenanalyse betrachtet dagegen das gesamte Zusammenspiel von Faktoren: Prozesse, Kommunikation, Arbeitsbedingungen und Organisation.

Warum reicht die klassische Vorgehensweise oft nicht aus?
Oft werden komplexe Zusammenhänge übersehen, wenn nur nach der einen Hauptursache gesucht wird. Dadurch bleiben wichtige Einflussfaktoren unbeachtet, und Maßnahmen greifen zu kurz.

Was bringt die breitere Sichtweise?
Mit einer umfassenden Analyse können Sie nachhaltigere Verbesserungen erreichen. Sie erkennen, wie verschiedene Faktoren zusammenwirken, und können gezielter verhindern, dass ähnliche Fehler erneut auftreten.

Beispiel:
Bei der klassischen 5-Why-Methode endet die Analyse beim „Bedienfehler“. Mit einer Ereignis- und Fehlerursachenanalyse wird zusätzlich untersucht, warum die Bedienung fehleranfällig war – etwa durch unklare Anzeigen, unübersichtliche Abläufe oder fehlende Rückmeldungen im Alltag.